Rohstoffhandel

Deutsche besitzen Gold im Wert von 393 Milliarden Euro

Publiziert von: Redaktion
  • 11.Dezember, 2012
  • Rohstoffhandel

Die deutschen Privathaushalte besitzen einen riesigen Goldschatz. Im Durchschnitt verfĂŒgt jeder BĂŒrger ĂŒber 117 Gramm Gold.

Eine Studie des Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule in Berlin ergibt, dass die Deutschen ĂŒber Goldreserven im Wert von 393 Milliarden Euro verfĂŒgen.

FĂŒr die Studie, welche im Auftrag des Edelmetallkonzerns Heraeus erstellt wurde, wurden 2.000 BĂŒrger befragt. Demnach besitzt jeder Deutsche im Durchschnitt 55 Gramm Goldschmuck und 62 Gramm Barren und MĂŒnzen. Dies entspricht einem Wert von 5.064 Euro pro Person, heißt es in der Studie. Wenn zusĂ€tzlich noch der Gegenwert von goldbezogenen Wertpapieren mit eingerechnet wird, steigt die Summe auf 5.750 Euro. Damit macht Gold einen Anteil von 3,9 Prozent vom Gesamtvermögen der Personen aus.

Weitere Ergebnisse der Studie mit dem Titel “Goldinvestments: Besitz, Trends und Erwartungen von Privatpersonen in Deutschland 2012″: Privatkunden kaufen bevorzugt Goldbarren als bestĂ€ndige Geldanlage, da sie als fĂ€lschungssicher wahrgenommen werden. GoldmĂŒnzen sind eher aus Ă€sthetischen Gesichtspunkten von Interesse. Vor allem BĂŒrger mit höherem Einkommen (ab 4.000,00 Euro) planen in den nĂ€chsten drei Jahren weitere GoldkĂ€ufe..

Jeder zweite der Befragten gab an, dass er sein Gold zu Hause aufbewahre. Die andere HÀlfte nutzt die Depotmöglichkeiten bei Banken.